Übersicht | Steuervorteile | Weitere Vorteile | Deutschland | Tor zur EU
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Zypern – Das Tor zur EU
Die Europäische Union wächst immer mehr zu einem einzigen Markt zusammen. Mit ihren wirkungsvollen Maßnahmen sind das Europäische Parlament und die Europäische Kommission bemüht, mit verschiedenen Mitteln Rechtsunterschiede und andere Hindernisse zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beheben, um europaweite Investitionen zu erleichtern.
Die wichtigsten dieser Erleichterungen sind der freie Geldverkehr innerhalb Europas, die Anwendung benachteiligender unterschiedlicher Steuersätze der verschiedenen Mitgliedsstaaten, die EU-weite Besteuerung nach dem Steuerrecht des Gründungsstaates einer Gesellschaft und die EU-weite allgemeine Anwendung des Rechts des Gründungsstaates einer Gesellschaft. Zum Beispiel ist eine spanische Gesellschaft in Deutschland nach spanischen Recht zu behandeln.
Wie bekanntermaßen keine Zölle auf Waren des innereuropäischen Handels erhoben werden, ist auch die Umsatzsteuer – in der Höhe je nach Mitgliedsstaat verschieden – in den Stand einer EU-weiten Steuer versetzt worden. Eine in Italien verkaufende Firma (Waren, Dienstleistungen oder Anteile) zahlt die Umsatzsteuer entweder in Italien oder in Deutschland, und meldet die dem jeweils anderen Land.
Darüber hinaus ist jede direkt an den Endverbraucher in der EU Waren oder Dienstleistungen verkaufende Gesellschaft umsatzsteuerverpflichtet. Zum Beispiel muss eine amerikanische Gesellschaft, die Online Programme verkauft, in einem EU-Staat umsatzsteuergemeldet sein.
Aufgrund der obigen Umstände haben sich bei internationalen Investitionen neue Strategien ergeben. Eine außereuropäische Gesellschaft, die in der EU Investitionen tätigen möchte, wird, die EU-Niederlassungsfreiheit nutzend, eine Gesellschaft in einem steuergünstigen EU-Staat mit vorteilhaften Rahmenbedingungen gründen und die Investition in dem eigentlich avisierten EU-Staat im Namen diese Gesellschaft tätigen. Zum Beispiel wird eine außereuropäische Gesellschaft, die in dem Hochsteuerland England eine Investition tätigen möchte, in Zypern eine Gesellschaft gründen, die dann wiederum die Investition in England realisiert. Dadurch kommt die außereuropäische Gesellschaft in den Genuss der niedirgen Körperschaftssteuer sowie anderer Vorzüge Zyperns.
Zypern – Das ideale Tor für Ihre Investitionen in Russland, der Ukraine und andere osteuropäische Staaten
Zypern unterhält mit einer Reihe von Staaten Doppelbesteuerungsabkommen unvergleichlicher Vorteile. Besonders treten hier die Doppelbesteuerungsabkommen mit Russland, der Ukraine und anderen osteuropäischen Staaten hervor. Viele Gesellschaften innerhalb und außerhalb Europas bevorzugen Zypern als Standort ihrer Gesellschaften für Investitionen in besagten Staaten.
Aus diesem Grunde sind zum Beispiel etwa 60 % aller ausländischen Investitionen in Russland zyprischen Ursprungs. In der Ukraine ist der Anteil ausländischer Investitionen in 2-3 Jahren auf 16 % angewachsen!
Es würde gegen die Schweigepflicht verstoßen, hier Beispiele zu nennen. Allerdings ist ein der Öffentlichkeit bekanntes Beispiel der holländische Konzern Heiniken, der im Mai 2008 über den Weg einer Kapitalerhöhung die weißrussische Brauerei Rechitsa gekauft hat. Heiniken hat die weißrussische Brauerei von der zyprischen Gesellschaft Detroit Investments Limited übernommen.